«Cobra meets Tiger» Gemeinsame Tour mit Tiger Club

Wann: Samstag, 05. Sep 2020
Wo: links und rechts vom Turbenthal
Organisator: Christian (Tiger Club)/Marc

Wurde auf den 5. September verschoben!

Liebe Cobristi

Auch wenn der Sommer zwischenzeitlich gerade eine Pause eingelegt hat, freuen wir uns auf wieder sonnigere Aussichten.

Gestern Abend habe ich von Christian Fischer, dem Präsidenten der Swiss Sunbeam Tiger Owners, die offizielle Einladung zu unserer gemeinsamen Ausfahrt erhalten. Nachdem der COC die ersten beiden «Cobra meets Tiger» durchgeführt hat, bestand der Wunsch der Tiger Owners, die nächste Ausfahrt zu organisieren.

Unter Einhaltung der Corona-Richtlinien des BAG hat Christian eine attraktive Tour zusammengestellt. Sie findet am Samstag, 29. August 2020 statt (Verschiebedatum: Samstag, 5. September 2020).

Bitte meldet euch mit dem beigefügten Teilnahmeformular direkt per Mail bei Christian an:
ch_fischer(at)bluewin.ch, 075 431 03 61


Anmeldeschluss: Freitag, 31. Juli 2020  

Die Einladung geht auch an den befreundeten MG V8 Club. So sind wir gespannt, welcher Club am meisten Teilnehmer mobilisieren kann
????

Ich freue mich auf euch und eine zahlreiche Teilnahme – ein strahlend schönes wie erholsames Sommer-Weekend wünschend. Hebed üch Sorg – bliebed xund!

Herzliche Grüsse
Marc

PS. Für alle jene, die sich fragen, warum wir damals auf die Tiger Owners zugegangenen sind, habe ich unten einen kurzen, historischen Rückblick angefügt.
Natürlich gab es auch noch andere Gründe... Viel Spass bei der Lektüre.

Sunbeam beauftragte Carroll Shelby, einen funktionierenden Prototyp herzustellen, und gewährte hierfür ein Budget von 10000 US-$.
Der Prototyp wurde von Shelbys Mitarbeiter George Boskoff angefertigt und das Ergebnis für gut genug befunden, als Produktionsmuster nach England geschickt zu werden. Ein zweiter Alpine Series II wurde Ken Miles, einem ehemaligen Shelby-Mitarbeiter, guten Rennfahrer und Autobauer, übergeben, und er baute in weniger als einer Woche einen 4261 cm³ - V8-Motor und eine 2-Gang-Automatik ein, und das für nur  600 US-$. Der Prototyp von Ken Miles wurde einige Zeit von der Rootes Motors Inc. in Los Angeles aufbewahrt und dann an einen privaten Käufer abgegeben.

Nach umfangreichen Konstruktionsstudien überließ die Rootes Group die Entwicklung und die Tests von Produktionsbeginn Jensen Motors in Wolverhampton.
Jensen Motors fertigte dann auch den Sunbeam Tiger. Es wurden 7085 Autos in 3 Serien hergestellt (das Werk unterschied nur 2 Serien, Mark I und Mark II, aber da die offizielle Mark I – Produktion die Karosserien von zwei Alpine-Serien – Series IV und V – verwendete, nannten Sunbeam Tiger – Enthusiasten die später hergestellten Exemplare üblicherweise als „Mark 1A“). Vom Mark II wurden nur 536 Exemplare hergestellt, sodass diese Tiger mit der 289 ci.-Maschine (4735 cm³) und 200 bhp (147 kW) heute sehr selten sind. Erstaunlicherweise sind beide Prototypen – sowohl der von Shelby als auch der von Miles bis heute erhalten, ebenso wie einige geschichtlich interessante Tiger-Modelle.

Die Fertigung des Tiger währte nur von 1964 bis 1967, als Chrysler die Rootes Group übernahm. Chrysler wollte kein Auto mit Ford-Motor verkaufen und hatte selbst keinen geeigneten Motor. Chrysler-V8-Motoren hatten alle den Verteiler am hinteren Ende des Motors, und so war es nicht möglich, diese Motoren ohne große und teure Umbauten in den Motorraum des Sunbeam einzubauen. So wurde die Produktion des Tiger eingestellt.

Zwei Werkswagen der Rootes-Group waren 1964 auch bei den 24 Stunden von Le Mans am Start, allerdings mit wenig Erfolg. Die Teams Procter/Blumer und Dubois/Ballisat fielen schon früh im Rennen durch Motorschaden aus.

Der Sunbeam Tiger ist heute als klassischer Sportwagen sehr beliebt und hat ein erstaunliches Potential für historische Rennwettbewerbe.

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